„Kennst du das? Du denkst nach und findest nicht heraus, was wirklich Bedeutung für dich hat?“, fragt Harry.

„Kenne ich! Ich bekomme heraus, was für mich wichtig und bedeutsam ist, wenn ich weiß, wie ich mich darauf beziehe, welche Beziehung ich dazu habe.“ Trixi sieht nachdenklich aus.

„Das bedeutet ja, dass es nicht um ‚Denken’ geht, sondern um dein Gefühl, wie du dich in der Beziehung zu etwas oder jemandem fühlst?“, fragt Harry.

„Genau!“ meint Trixi. „Meine Erfahrung ist eher, dass ich weniger merke, was bedeutsam für mich ist, je mehr ich denke. Es ist eher so, dass das Nachdenken mich behindert, heraus zu bekommen, was bedeutsam für mich und mein Leben ist.“

„Mir geht das so, dass – wenn ich darüber nachdenke – ich sicher bin, dass ich nicht ganz unvernünftig bin. Wenn ich dagegen meinem Gefühl nachgehe, kommt da manchmal was Unvernünftiges bei raus, was wichtig und bedeutsam für mich ist. Das muss ich dann erstmal akzeptieren. Das ist nicht immer einfach.“ Harry lächelt versonnen.

„Und wobei bist du mehr du selbst und fühlst dich lebendig?“, will Trixi wissen.

„Wenn ich mich darauf einlasse zu fühlen, was mir wichtig ist und was welche Bedeutung für mich hat!“, da ist Harry sich sicher.

„Dann ist ‚Denken’ also die Form, wie du dich behinderst? Und ‚fühlen’ und ‚merken’ die Form, lebendig und mehr du selbst zu sein?“, fragt Trixi. „Na, da würde ich ja nur noch merken und fühlen!“