„Hast du schon davon gehört, dass Eltern damit konfrontiert sind, dass ihre Kinder in einer völlig anderen Welt zu leben scheinen als sie selbst?“, fragte Harry.

„Ja, habe ich“, antwortete Trixi. „Und dabei geht es nicht nur um Kinder, die krank sind und wo es sich durch das Krankheitsbild erklärt. Bei Anderen sind es Phasen, die für das Erwachsen-werden wichtig sind.“

„ Diese Kinder leben in einer eigenen Welt und meinen, dass es für alle nur ihre Welt gäbe. Und die Eltern und Angehörigen sind oft komplett ratlos, wie sie damit umgehen sollen. Das kann ganz drastische Ausmaße annehmen!“, berichtete Harry.

„Was können die Eltern dann tun?“, wollte Trixi wissen.

„Wichtig ist, dass die Eltern und Angehörigen sich selbst Unterstützung organisieren, damit sie den Druck möglichst schnell loswerden können, der ja jeden Moment entstehen kann.“ Harry dachte nach. „Sie müssen möglichst direkt darüber sprechen können, was ihnen da passiert und jemanden haben, zu dem sie hinkönnen mit ihrer Angst und ihrer Ratlosigkeit. Es ist nicht einfach, Kinder zu unterstützen, wenn da zwei Welten aufeinander prallen! Und wenn es eine starke Belastung ist, dann ist sicher auch richtig mit einem Arzt darüber zu sprechen. Das Wenigste ist, dass es beruhigt. Und selbst das ist schon gut!“

„Es gibt eine Menge Druck in den Familien, der nicht öffentlich ist. Den Betroffenen kann man nur viel Kraft wünschen“, meinte Trixi.