„Überall Probleme und ich weiß überhaupt nicht, wie damit umgehen?“ stöhnt Trixi.

„Ich kenne eine Alternative“, meint Harry.

„Wie – Alternative?“, will Trixi wissen.

„Nun“, antwortet Harry, „Du kannst dir alles ansehen wie ein Problem. Dann geht deine Kraft weg und die Probleme erschlagen dich. Du kannst aber auch nach dem Bedürfnis schauen, worauf das Problem hinweist. Dann kannst du etwas tun, dass dieses Bedürfnis erfüllt wird und das Problem wird immer kleiner. Du verlierst dabei nicht deine Kraft und Energie, sondern gewinnst mehr davon, je mehr du auf deine Bedürfnisse acht gibst.“

„Du meinst, wenn ich z.B. ein Problem mit meinem Partner habe, weil ich mich eingeengt fühle, dann kann es sein, dass ich mich zuwenig selber fühle und erlebe? Und wenn ich daran etwas ändere, löst dies auch mein Problem mit dem Partner?“ Trixi fragt nach.

„Genau!“ nickt Harry. „Oft weisen Probleme auf Bedürfnisse hin, die wir nicht registriert haben, die aber wichtig und berechtigt sind. Und wenn wir diese dann achtsam behandeln und versuchen zu erfüllen, dann verlieren die Probleme ihren Sinn. Also ist es viel wichtiger, über Lösungen zu denken und zu sprechen als über Probleme – auch wenn diese der wichtige Hinweisgeber waren.“

„Dann können Probleme mir helfen, mich wohler zu fühlen und mein Leben besser zu leben?“ lacht Trixi. „So habe ich das ja noch nie gesehen! Na dann – auf zu den Lösungen!“