„Kennst du das auch: Da benimmt sich jemand in deiner Nähe als wenn er völlig alleine auf der Welt wäre und nimmt auf gar nichts und niemanden Rücksicht?“, fragt Harry Trixi.

Harry ist gerade mit der Bahn aus Süddeutschland zurückgekommen.

Trixi grinst: „Klingt nach interessanten Erfahrungen, die du bei deiner Bahnfahrt gemacht hast!“

„Stimmt!“, nickt Harry. „Es ist echt unglaublich, was man da erlebt – und man kann ja nicht weg. Da ist es schon ganz schön schwierig, sich nicht noch zusätzlich mit schlechter Stimmung zu belasten und seine gute Laune zu behalten.“

„Verstehe ich gut“, meint Trixi. „Ich denke dann immer, dass die Menschen wenig Sensibilität und Gefühl für sich haben, wenn sie sich anderen so zumuten. Eigentlich schade!“

„Identifikation täte Not!“, Harry ist sich sicher. „Wie wäre es für mich, wenn ich der Andere wäre, und ich mich – wie ich jetzt bin und mich verhalte – ertragen müsste? Das wäre die richtige Fragestellung!“

„Ja schon“, meint Trixi. „Aber sensibel und mehr Gefühl heißt immer auch, sich auf mehr Unsicherheit einlassen – und dafür braucht es Ermutigung!“

„Klar!“, erwidert Harry. „Und dann meckert so einer wie ich den Anderen an, dass er Rücksicht nehmen soll. Dass da dann das Gegenteil bei herauskommt ist auch klar!“

„Also heißt das doch: Sei freundlich mit Dir und den Anderen – soweit du kannst – dann kommt die Rücksicht irgendwann von selbst!“

Trixi ist Optimistin.