„Kennst Du das? Dein Kopf ist komplett voll und Du hast das Gefühl, da geht nichts mehr hinein?“ Harry ist neugierig.

„Klar, kenne ich gut“, erwidert Trixi. „Ich habe ganz schön lange gebraucht, bis ich ein Rezept dafür hatte, meinen Kopf frei zu bekommen und dafür zu sorgen, dass mir wieder gut geht.“

„Da gibt es ein Rezept?“ Harry fragt ungläubig. „Das hätte ich gerne!“

„Ja, aber mit einer kleinen Schwierigkeit,“ meint Trixi. „Das Rezept sieht für jeden etwas anders aus. Eigentlich ist es sogar so, dass die Zutaten zu diesem Rezept sehr persönlich sind. Du kommst also nicht darum herum, dir dein eigenes Rezept zusammen zu stellen, aber ich kann dir sagen, worauf ich achten muss.“

„Na, dann mal los!“, ermuntert Harry.

„Also – bei mir funktioniert das so, dass ich kurz überlege, was ich da alles im Kopf habe. Dabei staune ich oft, was mein Kopf alles gleichzeitig hin bekommt. Das achte ich sehr. Dann tue ich so als wenn mein Kopf mir etwas sagen will. Etwas wie: Du musst dich um etwas kümmern, bevor du mich weiter füllen darfst! Und meistens gibt es da ein paar Dinge, die ich entscheiden oder erledigen oder vertagen kann. Die auf jeden Fall zuerst dran sind, bevor ich etwas Neues angehen kann.“ Trixi lächelt nachdenklich.

„Dann ist dieses Gefühl ja nicht nur lästig, sondern kann ein wichtiger Verbündeter sein, der mir hilft auf mich zu achten. Ist ja Spitze!“, freut sich Harry.