„Kennst du das, du bist schlecht drauf und denkst, dass dich keiner so richtig liebt?“, fragt Harry nachdenklich.

„Klar, manchmal reicht es mir schon, dass jemand was macht, was mir nicht gefällt – und ich bin sicher: er liebt mich nicht genug!“ Trixi nickt.

„Genau! Ich bin dann sogar unsicher, ob ich es überhaupt verdiene, dass mich jemand liebt!“, setzt Harry noch einen drauf.

„Ich denke manchmal, dass mit der Liebe funktioniert wie ein Spiegel. So wie du hineinschaust, so siehst du dich auch selbst. Wenn du gerade niemandem zeigen kannst, dass du ihn liebst oder das nur eingeschränkt kannst, dann kommt dieses Unvermögen oder diese Einschränkung aus dem Spiegel zu dir zurück!“, denkt Trixi laut.

„Du meinst, wenn du denkst, dass dich niemand genug liebt, dann liegt das daran, dass du selber gerade nicht genug lieben kannst?“, will Harry wissen.

„Das ist mindestens teilweise so!“, Trixi ist sich sicher.

„Das würde ja heißen, dass – wenn ich für mein Empfinden nicht genug Liebe in meinem Leben habe – ich daran selbst etwas ändern könnte?“, fragt Harry.

„Ich glaube sogar, dass nur du dann etwas ändern kannst!“, nickt Trixi. „Das ist wohl manchmal nicht leicht, aber dann brauchst du eben Unterstützung. Aber dafür gibt es ja Menschen, die sich mit so was auskennen!“

„Ich mache mal einen Termin aus bei so einem Unterstützer – und dann will ich genug Liebe in meinem Leben haben!“ Da war Harry sich sicher!