Es kommt darauf an, wer sagt: Ich bin sauer! Danach entscheidet sich, ob wir ein Problem haben oder nicht. Wenn zum Beispiel der Magen oder der Dickdarm sauer sind – das sollen sie auch sein. Wenn allerdings das Blut, die Flüssigkeit zwischen den Zellen oder der Dünndarm sauer sind – dann kriegen wir ein Problem mit dem Säure-Basen-Haushalt unseres Körpers.

Problemlöser in unserem Körper für den „richtigen“ Säure-Basen-Haushalt sind die Atmung, der Kreislauf, die Hormonproduktion und die Verdauung. Diese Problemlöser versuchen dafür zu sorgen, dass der ausgeklügelte Säure-Basen- Haushalt in unserem Körper erhalten bleibt.

Wenn nun diese Problemlöser überlastet sind und die Säureflut nicht mehr bewältigen können, dann ist Zeit für die ersten Beschwerden. Es kann anfangen mit Müdigkeit, Energielosigkeit und Schlappheit. Übersäuerung spielt eine wesentliche Rolle bei chronischen Erkrankungen.

Rheumatische und arteriosklerotische Ablagerungen, Stauungen, Verhärtungen, Schmerzentwicklungen der Muskulatur der Arme und Beine, Bauch-, Brust- und Rückenmuskulatur, Verminderung des Lymphflusses, vermehrte Fäulnis- und Gärprozesse im Magen-Darm-Trakt – all dies sind Stichworte im Zusammenhang mit einem gestörten Säure-Basen-Haushalt.

Auf der psychischen Ebene sind Stichworte wie ärgerlich, aufgeregt, cholerisch, sorgenvoll, ängstlich, schüchtern, gestresst und verzweifelt Entsprechungen.

Unser Organismus wird durch die Übersäuerung gestresst, kann eine bestehende Übersäuerung trotzdem über Jahre und manchmal sogar Jahrzehnte hinweg kompensieren.

Wesentliche Ursachen für einen nicht ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt sind: wenig Bewegung und Sport, eine Ernährung basierend auf säurebildenden Lebensmitteln und Lebensmittelzusatzstoffen, Kaffee, Alkohol, Nikotin, aber auch Stress, Ärger, Sorgen, Angst und negative Gedanken.

Ich wünsche Ihnen wenig Grund sauer zu sein!