„Das Leben wird immer anstrengender“, beklagt sich Harry. „Mehr Informationen, mehr Alternativen und weniger Gestaltungsmöglichkeiten – das macht mich ganz schön fertig.“
„Verstehe.“ Trixi nickt. „Es wird immer alles komplizierter ohne dass die Lebensqualität besser wird. Im Gegenteil, ich brauche mehr Zeit und Anstrengung, alles so zu organisieren, wie ich es haben will.“
„Genau!“, meint Harry. „Ich verliere mich in Kriterien für Entscheidungen und werde immer unsicherer. Ich habe jetzt ausprobiert, grundsätzliche Kriterien für meine Entscheidungen zu nehmen.“
„Wie meinst du das?“, fragt Trixi.
Harry denkt nach. „Ich will mich z.B. gesund ernähren. Ich kann dann bei jedem Produkt die Werte für Kalorien, Fette miteinander vergleichen. Oder ich schaue, welches Produkt gibt mir eine leicht verständliche und eindeutige Information, nimmt mich also als Verbraucher ernst und erfüllt meine Anforderungen für gesunde Ernährung. Das nehme ich dann – fertig.“
„Ja, aber das kann doch dann sein, dass du nicht das beste Produkt hast.“ Trixi zweifelt.
„Stimmt!“ nickt Harry. „Ich habe nur ein gutes Produkt, kein Besseres. Aber „gut“ ist nicht so anstrengend wie „besser“. Gute Produkte, gute Freunde, gute Laune, gute Beziehungen zu Partner und Kindern …“.
„Klingt gut und ist vielleicht für viele Entscheidungen ein richtiges Kriterium!“, nickt Trixi.